Impfzertifikate

Impfzertifikate

Diese digitalen Codes sind für Sie kostenlos, können bequem in Ihr Smartphone eingelesen werden und machen so vieles einfacher.

Sie erhalten den Code bei uns als Papierdokument. Bewahren Sie diesen gut auf, da er bei Handywechsel oder Verlust neu eingelesen werden muss. Der Impfnachweis über den gelben Impfpass ist aber natürlich auch weiterhin möglich.

 

Die wichtigsten Fragen und Antworten:

Wie funktioniert der digitale Impfpass?

Die Codes enthalten den Namen, das Geburtsdatum, Informationen zum Impfzeitpunkt und zum Impfstoff der Person. Wir überprüfen die  Daten Ihres Personalausweises, sowie des gelben Impfpasses und tragen jede einzelne Impfung  in das System ein. Ein Impfzertifikat wird dann in Form eines QR-Codes pro Impfung erstellt.

Diesen QR-Code können Sie dann mithilfe ihres Smartphones und der vom Robert Koch-Institut bereit gestellten „CovPass“-App  oder der Corona-Warn-App des Bundes, einzuscannen. Damit ist der Impfstatus in der App hinterlegt und zum Beispiel im Restaurant oder bei der Einreise in ein Urlaubsland leicht abrufbar.

Da der Impfschutz erst ca. 14 Tage nach der letzten erforderlichen Impfung (Grundimmunisierung) vollständig ist, ist auch das digitale Zertifikat erst ab dem 15. Tag gültig.

Natürlich ist es auch möglich, den ausgedruckten QR-Code mit sich zu führen – zum Beispiel, wenn sie Sorge haben, den gelben Pass im Urlaub zu verlieren.

 

Wie sicher sind meine Daten?

Bei der Erstellung des Corona-Impfzertifikats werden Ihre Daten einmalig durch die Impfstelle erhoben, zur Signierung an das RKI übermittelt und dort sofort wieder gelöscht. Wenn Sie das Corona-Impfzertifikat in der App hinzufügen, werden Ihre persönlichen Daten nur lokal auf Ihrem Smartphone gespeichert. Der QR-Code enthält lediglich den minimalen Datensatz nach EU-Vorgaben. Zudem sind die Daten im QR-Code mit einer fälschungssicheren Signatur versehen.

 

Erhalten auch Genesene mit einer Impfung den Nachweis in der Apotheke?

Wer eine Covid-19-Infektion durchgemacht und danach zusätzlich noch eine Impfung erhalten hat, gilt offiziell als vollständig geimpft. Auch diesen Personen wird in den Apotheken ein digitaler Impfnachweis (Genesenenimpfzertifikat)  ausgestellt. Neben ihrem Personalausweis sollten Genesene auch den Nachweis des positiven PCR-Tests, sowie einen Nachweis über die Impfung (zum Beispiel in Form des gelben Impfpasses) in die Apotheke mitbringen. Bei Genesenen ist der Nachweis sofort nach der anschließenden Impfung gültig.

Genesene, die nicht geimpft sind, erhalten ein digitales Covid-19-Genesenen-Zertifikat. Dafür müssen sie einen entsprechenden Nachweis über ihre Genesung, etwa einen positiven PCR-Test, vorlegen. Dieser darf nicht länger als 90 Tage zurückliegen, muss aber mindestens 28 Tage alt sein.

Kann ich die Codes auch für meine ganze Familie erstellen lassen?

Falls Sie für Ihre minderjährigen Kinder einen digitalen Impfnachweis erstellen lassen möchten, können Sie deren Impfdokumente und Lichtbildausweise einfach mitbringen. Auch wenn Sie Personen betreuen, die nur bedingt oder nicht geschäftsfähig sind, können Sie für diese den digitalen Impfpass ausstellen lassen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Impfpässe der ganzen Familie in einem Handy zu hinterlegen. So können Sie zum Beispiel auf Reisen alle Nachweise auf einmal vorzeigen.

Wie lange ist das Zertifikat gültig?

Für Geboosterte gilt das digitale Impfzertifikat auf unbestimmte Zeit.

Für alle, die eine Grundimmunisierung, aber noch keine Auffrischungsimpfung erhalten haben, gilt dagegen: 270 Tage (etwa neun Monate) nach der Grundimmunisierung verliert das Impfzertifikat bei grenzüberschreitenden Reisen seine  Gültigkeit. Erfolgt dann eine Auffrischungsimpfung und wird eingetragen, ist es wieder gültig (Regelung seit 1. Februar 2022) Innerhalb Deutschlands bleibt der Nachweis nach einer vollständigen Grundimmunisierung unbegrenzt gültig. Dasselbe gilt bei einer zusätzlichen Booster-Impfung.

Genesenen-Zertifikate sind in der EU maximal 180 Tage nach dem Tag des ersten positiven Tests gültig. Einzelne Staaten können dies jedoch auch anders handhaben. So sind diese etwa in Deutschland lediglich drei Monate gültig.

Was ändert sich mit der Grundimmunisierung zum 1. Oktober 2022?

Ab  dem 1. Oktober 2022 gilt als vollständig geimpft, wer über drei Covid-19-Impfungen verfügt. Allerdings sind dann Infektionen den Impfungen gleichgestellt und zählen mit. Die letzte Impfung soll mindestens drei Monate nach der zweiten Einzelimpfung erfolgen. Damit sind also drei nachgewiesene Antigen-Kontakte wichtig, um einen vollständigen Impfschutz zu haben und Personen, die dreimal etwa durch eine Impfung oder Infektion mit dem Virus Kontakt hatten, gleichbehandelt.

Mein Handy meldet, dass mein Zertifikat abläuft

In den Apps läuft die "rein technische" Gültigkeit des Zertifikates nach 1 Jahr ab. Dies passiert unabhängig davon, ob eine Person ein-, zwei- oder mehrfach geimpft ist. Um die Gültigkeit zu verlängern, ist lediglich eine Aktualisierung in der CovPass- oder Corona-Warn-App notwendig. 28 Tage vor Ablauf der Gültigkeit sollten Nutzer von der App eine entsprechende Mitteilung erhalten. Unabhängig davon gilt weiterhin: Ohne Booster verliert das Impfzertifikat nach 270 Tagen seine Gültigkeit bei grenzüberschreitenden Reisen

Achten Sie darauf, dass Ihre App immer in der aktuellsten Version auf dem Handy vorliegt.

Sie haben Fragen zur CoVpass App oder zur Corona Warn App?

Beide Apps haben gut gepflegte Internetauftritte in denen sie vieles nachlesen können:

Corina Warn App https://www.coronawarn.app/de/

CoVpass App https://www.digitaler-impfnachweis-app.de/